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Brander
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Ein Brander bzw. Brandschiff ist die Bezeichnung fĂŒr einen MilitĂ€rschiffstyp, der mindestens von der Antike an bis zur frĂŒhen Neuzeit als Mittel in der SeekriegsfĂŒhrung verwendet wurde.cite-ref-1[1] Es handelt sich bei diesem Schiffstyp um ein altes, mit brennbaren Materialien oder Explosivstoffen beladenes Kriegsschiff, das auf feindliche Schiffe getrieben oder gesegelt und dann angezĂŒndet wurde, um diese ebenfalls in Brand zu setzen.cite-ref-2[2]cite-ref-3[3] Am weitesten verbreitet war diese Anwendung zur Zeit der Segelschiffe.cite-ref-4[4]cite-ref-5[5]
Contents
âą Geschichte
âą Sonderformen
âą Raketenschiffe
âą Siehe auch
âą Literatur
âą Einzelnachweise
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Geschichte
Erste EinsĂ€tze von Brandschiffen sind in der Antike im Rahmen der athenischen Sizilienexpedition (415â413 v. Chr.)cite-ref-6[6] und in der Belagerung von Tyros (332 v. Chr.) bekannt geworden.
In chinesischen Aufzeichnungen ist im Rahmen der Schlacht am Roten Felsen (208 n. Chr.) das Brandschiff als entscheidendes Einsatzmittel angefĂŒhrt. Aus weiteren Aufzeichnungen aus dem 11. Jahrhundert zur Zeit der Song-Dynastie sind Bilder von Brandern ĂŒberliefert,cite-ref-7[7] sodass der Einsatz auch auĂerhalb Europas und die Verwendung sowohl zu Beginn der christlichen Zeitrechnung wie auch im Mittelalter belegt ist.
Wichtiges Kampfmittel im Seekrieg stellten Brander aber hauptsÀchlich vom 13. bis zum 17. Jahrhundert dar.
Ein letztmaliger Einsatz im Rahmen einer gröĂeren Schlacht fand offenbar im griechischen Freiheitskampf 1821â1829 statt; die Initiative fĂŒr den Einsatz von Brandern ging von Iakovos Tombazis, dem ersten Admiral der unabhĂ€ngigen griechischen Flotte, aus.cite-ref-8[8]cite-ref-9[9]cite-ref-10[10]
Mit der zunehmenden Verbreitung von Dampfantrieben bei Schiffen Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts und spĂ€ter dem Bau von Kriegsschiffen aus Eisen sowie der Weiterentwicklung von SchiffsgeschĂŒtzen wurden Brandschiffe zumindest in Europa ĂŒberflĂŒssig.
Aufbau und Funktionsweise eines Branders
Meist wurden kleinere, veraltete und deshalb entbehrliche Schiffe (z. B. ausgediente Schaluppen, Pinassencite-ref-11[11]) fĂŒr den Brandereinsatz umgebaut. Auf vielen GemĂ€lden aus damaliger Zeit sind aber auch gröĂere Schiffe abgebildet, die einen Brandereinsatz zeigen, so dass auch der Einsatz von 20-Kanonenschiffen und Ă€hnlich groĂen Schiffen belegt ist.cite-ref-12[12]
Es wurde dabei an Bord des jeweiligen Schiffes ein sogenannter Feuerraum eingerichtet, der meistens unter Deck zwischen Bug und GroĂmast durch ein Schott oder einen Verschlag von den anderen RĂ€umlichkeiten abgeschlossen war. Der Feuerraum war gefĂŒllt mit BĂŒndeln aus Riedgras, Haufen aus Hanf, SpĂ€nen, Werg und Buschzweigen, die wiederum allesamt mit brennbaren FlĂŒssigkeiten ĂŒbergossen waren.cite-ref-13[13]
Auf einem GerĂŒst oder auf Stellingen wurden in mehreren parallelen Reihen in gesamter LĂ€nge und Breite dieses Feuerraums hölzerne, von innen geharzte Röhren oder Rinnencite-ref-14[14] verlegt, die miteinander verbunden waren und in denen dann das fĂŒr die ZĂŒndung des Hauptbrennmaterials erforderliche Lauffeuer entlang lief.cite-ref-15[15]
An jeder Seite des Branders befanden sich meistens fĂŒnf bis sechs durch Klappen verschlossene Luken, die sich im Gegensatz zu StĂŒckpforten durch ein an der Unterseite angebrachtes Scharnier von oben nach unten hin öffnen lieĂen. Vor jede dieser verschlossenen Luken wurde eine zehn Zoll lange eiserne, hinten geschlossene Röhre mit fĂŒnf Zoll Durchmesser installiert, die auch als KammergeschĂŒtz bezeichnet werden kann. Diese KammergeschĂŒtze wurden ausschlieĂlich mit Pulver geladen und vor die Treibladung ein Holzpfropf in das Rohr eingeschlagen. Im Einsatz wurden die KammergeschĂŒtze spĂ€ter durch das entfachte Lauffeuer ĂŒber eine Lunte im ZĂŒndloch abgefeuert, so dass die zuvor geschlossenen Luken durch die SchĂŒsse aufgesprengt wurden und der im Feuerraum sich ausbreitenden Feuersbrunst durch die einflutende zusĂ€tzliche Frischluft mehr AktivitĂ€t verschafft werden konnte.cite-ref-16[16]
Unterhalb der GroĂ- und Fockmastwanten waren im Feuerraum senkrechte Röhren angebracht, unter denen eine Feuertonne stand. Diese Röhren waren, um eine unbeabsichtigte oder durch den Feind angestrebte EntzĂŒndung zu verhindern, mit Holzpfropfen und einer darĂŒber liegenden geteerten Persenning an Deck abgedeckt. Unmittelbar vor der EntzĂŒndung wurde beides entfernt, so dass sich das im Feuerraum entfachte Feuer ĂŒber die senkrechten Röhren schnell an den Wanten und an der ĂŒbrigen Takelage des Brandschiffes ausbreiten konnte.cite-ref-17[17]
An die Seiten des Branders wurden mit Schwefel und SchieĂpulver versetzte LeinwandstĂŒcke, sog. Feuerhemden, gehĂ€ngt, die sich mit einem Pistolenschuss entzĂŒnden lieĂen.cite-ref-20[20]
Da ein Brander nicht von einer einzigen Person gesteuert und entzĂŒndet werden konnte, gab es an Bord auch Mannschafts-, Offiziers- und KapitĂ€nskajĂŒten, die sich in genau dieser Reihenfolge hinter dem abgeschotteten Feuerraum befanden und in denen die Schiffsbesatzung entsprechend ihrem Rang untergebracht war. Ăberliefert sind BesatzungsstĂ€rken von 10 bis 12 Matrosen,cite-ref-21[21] die wegen des hohen EigengefĂ€hrdungsgrades doppelten Sold erhielten.cite-ref-22[22]cite-ref-23[23]
Einsatz im Gefecht
In der Schlacht begab sich der Brander hinter die Linie(n) der eigenen Kriegsschiffe. Dadurch konnte meistens verhindert werden, dass er durch feindlichen Beschuss schon vor seinem Einsatz entzĂŒndet wurde. Das Schiff wurde an den Nocken mit Enterdreggen versehen und segelte wĂ€hrend der begonnenen Schlacht in Richtung Feind. Auf dem Weg dorthin wurden die Schutzabdeckungen der senkrechten Röhren und der Feuertonnen entfernt und diese somit einsatzbereit gemacht.cite-ref-24[24]
Der Brander segelte dann durch die eigenen Linien hindurch auf ein bestimmtes Schiff zu und verhakte im Idealfall die Enterdraggen am feindlichen Schiff, wĂ€hrend die eigene Schiffsbesatzung mittels Enterhaken ebenfalls versuchte, am feindlichen Schiff festzumachen. Ideale Position fĂŒr einen Brandangriff war dabei eine Bug-zu-Bug-Position,cite-ref-25[25] da der Gegner nicht auf das brennende Brandschiff gelangen konnte und zudem GegenmaĂnahmen kaum möglich waren. War der Brander dicht genug an den Feind herangekommen oder gelang sogar ein Festmachen, entzĂŒndete der KapitĂ€ncite-ref-26[26] die beiden vom Feuerraum nach auĂen gehenden Röhren mit dem Lauffeuer, begab sich mit dem Rest der Mannschaft ĂŒber eine nahe der Röhre angebrachte Luke in ein mitgefĂŒhrtes Beiboot und ruderte eilig davon.cite-ref-27[27]
Die Flammen des brennenden und an die AuĂenwand des zu zerstörenden Schiffes gehakten Branders griffen sodann auf das feindliche Schiff ĂŒber und sorgten im Idealfall dafĂŒr, dass es durch den hier ausbrechenden Brand kampf- oder manövrierunfĂ€hig wurde. Nicht selten endete die Aktion auch mit dem Totalverlust des feindlichen Schiffes, wenn der Brand nicht rechtzeitig gelöscht werden konnte und dieser die Pulverkammern erreichte.
Verteidigung gegen einen Brander
Um sich gegen ein Brandschiff zur Wehr zu setzen â wenn also Ausweichmanöver mit dem eigenen Schiff oder Versenkungsversuche des Branders nicht erfolgreich oder nicht möglich waren â kamen Brandhaken zum Einsatz. Brandhaken waren starke BĂ€ume oder Spieren, die durch die StĂŒckpforten ausgebracht wurden, um den Brander am Festhaken am eigenen Schiffsrumpf zu hindern.cite-ref-28[28]
Am zweckmĂ€Ăigsten war es jedoch, bewaffnete Beiboote in Richtung des Brandschiffes auszusenden und dieses oder das Fluchtboot zu kapern.cite-ref-29[29]
Strategische Bedeutung von Brandern in der Schlacht
Besonders erfolgreich wurden Brander gegen ankernde Flotten eingesetzt, da diese sich nicht schnell genug in Sicherheit bringen konnten. Segelnde Flotten mussten aus gleichen GrĂŒnden mitunter halsbrecherische Ausweichmanöver fahren. Dadurch konnte sich die Ordnung einer angegriffenen Flotte auflösen, was nicht selten zur Niederlage fĂŒhrte. Ein bekanntes Beispiel hierfĂŒr ist das Schicksal der Spanischen Armada im Jahr 1588, die gegen eine mit gerade einmal acht Brandschiffen bestĂŒckte englische Flotte eine Niederlage hinnehmen musste.cite-ref-30[30] Ein weiteres nennenswertes Beispiel, wo Brander durch das Auslösen von Panik und Durcheinander eine Schlacht entschieden, war die Seeschlacht bei den Downs im Oktober 1639. Hierbei gelang es der niederlĂ€ndischen Flotte unter Admiral Maarten Tromp, der bei den Downs vor Anker liegenden spanischen Flotte durch den Einsatz von elf Brandern eine schwere Niederlage zuzufĂŒgen.cite-ref-31[31] Zwar konnte der ĂŒberwiegende Teil der spanischen Schiffe im letzten Moment die Ankertaue kappen (um Bewegungsfreiheit zu erlangen)cite-ref-32[32], jedoch geriet das spanische Geschwader völlig in Unordnung und viele Schiffe liefen im Durcheinander des in den Morgenstunden durchgefĂŒhrten Branderangriffs auf Grund und gingen verloren.cite-ref-33[33]
Die Wirkung von Brandschiffen konnte verheerender als GeschĂŒtzfeuer sein, da die Takelage (aus Hanf oder Flachs), Segel und die RĂŒmpfe der hölzernen Segler durchwegs brennbar und oft knochentrocken und zudem mit Teer gegen Feuchtigkeit abgedichtet waren. Völlig unversehrte Schiffe konnten somit in wenigen Minuten fast vollstĂ€ndig in Flammen stehen und mussten aufgegeben werden.
Sonderformen
Neben den zuvor beschriebenen Brandern gab es auch Sonderformen von Brandschiffen.
Höllenbrander und Höllenmaschine
Es handelt sich um mit einer erheblichen Anzahl an SchwarzpulverfĂ€ssern bestĂŒckte Brandschiffe, die mit einem ZĂŒndverzögerungsmechanismus zur Explosion gebracht wurden. Die herausgeschleuderten beigelegten Steine und Schrottteile verursachten schwerste Verletzung an getroffenen Personen.
In diesen als Höllenmaschine oder Höllenbrander bezeichneten Brandschiffencite-ref-34[34] sehen einige Historiker eine der ersten Massenvernichtungswaffen.
NiederlÀndische Höllenbrander (Antwerpener Feuer)
NiederlĂ€ndische Höllenbrander (niederlĂ€ndisch: hellebrander), auch als Antwerpener Feuer bezeichnet, wurden erstmals in den Chroniken zur Belagerung von Antwerpen von 1584/1585 angefĂŒhrt. Am 5. April 1585 wurden sie auf der niederlĂ€ndischen Schelde vor Antwerpen gegen spanische Truppen eingesetzt.cite-ref-35[35] Konstruiert vom italienischen Kriegsbaumeister Federigo Giambelli, wurden sie hier gegen eine mit Garnisonen verstĂ€rkte SchiffblockadebrĂŒcke eingesetzt.
Zwar gelang es nicht, die BrĂŒcke zu zerstören und die Befahrbarkeit des Flusses wiederherzustellen, einer der unbemannten Höllenbrander lief jedoch an einem BrĂŒckenteil nahe der dort befindlichen Garnison auf und explodierte hier. Durch die Explosion und deren FolgeschĂ€den kamen offenbar auf einen Schlag annĂ€hernd 1000 Soldaten ums Leben.cite-ref-36[36] Die Explosion muss dabei so erheblich gewesen sein, dass es selbst fĂŒr ĂŒberlebende kriegserfahrene Augenzeugen ein sehr einprĂ€gsames Erlebnis war.cite-ref-37[37] Diese enorme Wirkung der Höllenbrander ist durchaus wahrscheinlich, wenn berĂŒcksichtigt wird, dass angeblich der Brander GlĂŒck alleine mit etwa 18.000 niederlĂ€ndischen Pfund (umgerechnet rund 18 Tonnen) Schwarzpulver beladen gewesen warcite-ref-38[38].
Englische Höllenmaschinen
Eine englische Höllenmaschine (Englisch: infernal machine oder auch hellburner) war ein gepanzertes Brandschiff, das auf niederlÀndischen Konstruktionsmustern von Höllenbrandern basierend von den EnglÀndern weiterentwickelt wurde und am 27. November 1693 in St. Malo erstmals Verwendung fand. Ziel war es, die befestigte Stadt St. Malo mit einem solchen Schiff zu zerstören, was aber nicht gelang, weil die unbemannte Höllenmaschine vor dem Erreichen der Befestigungsmauern auf Grund lief.cite-ref-39[39] Eine weitere Nutzung von englischen Höllenmaschinen ist im Rahmen eines Angriffs auf eine Pier in der französischen Hafenstadt Dieppe im Jahr 1693 im Rahmen des NeunjÀhrigen Krieges bekannt geworden.cite-ref-40[40]
Aufbau und Funktionsweise
Englische Höllenmaschinen wie auch niederlĂ€ndische Höllenbrander waren Schiffe, die mit den fĂŒr Brandschiffe ĂŒblichen Brennstoffen beladen waren.cite-ref-41[41] DarĂŒber hinaus waren diese im Feuerraum aber auch mit einer erheblichen Anzahl an SchwarzpulverfĂ€ssern bestĂŒcktcite-ref-42[42] und stellten somit schwimmende Bomben dar, die ĂŒber einen kombinierten Uhrwerk- und Steinschlossmechanismus oder einen anderen ZĂŒndverzögerungsmechanismus zur Explosion gebracht wurden.
Neben den zuvor geschilderten Brenn- und Explosionsmaterialen befanden sich noch Altmetallschrottteile (z. B. Pflugscharen), Grabsteine und Marmorkugeln an Bord, die durch die Explosion der SchwarzpulverfÀsser eine kartÀtschenÀhnliche Funktion hattencite-ref-43[43] und somit schwerste bis hin zu tödlichen Verletzungen zur Folge haben konnten, wenn sie durch die Druckwelle direkt auf Personen im Umfeld der Explosion beschleunigt wurden oder einfach nur niederregneten.cite-ref-44[44] Auch GebÀude- und Befestigungsanlagen konnten erheblich geschÀdigt werden.cite-ref-45[45] Das Oberdeck der Schiffe war dabei oftmals noch mit Granitplatten bedeckt, so dass einerseits eine Schutzfunktion gegen feindlichen Beschuss gegeben war und im Rahmen der angestrebten Explosion dann Granitsplitter oder einschlagende ganze Granitplatten entsprechend schÀdigende Wirkungen auf den Feind hatten.cite-ref-46[46]
Neben den verheerenden Explosionsfolgen sorgten schlieĂlich noch die ursprĂŒnglich auf den Schiffen geladenen Brennmaterialien dafĂŒr, dass an vielen Stellen in der Peripherie des Explosionherdes noch zusĂ€tzlich Feuer ausbrach.cite-ref-47[47]
Raketenschiffe
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Hauptartikel
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Raketenschiff
Zudem gab es weitere Formen von Schiffen, die extra dazu konstruiert wurden, beim Gegner einen erheblichen Feuerschaden hervorzurufen, dabei aber nicht selber entzĂŒndet werden mussten, um dieses Ziel zu verfolgen. Diese sogenannten Raketenschiffe konnten sogar auf eine gewisse Distanz angreifen. Diese Schiffe waren mit Brandraketen als Bewaffnung ausgestattet und konnten Land- und Wasserziele angreifen. Zwar waren diese Raketen verhĂ€ltnismĂ€Ăig unzuverlĂ€ssig und zudem auch recht ungenau, konnten aber beim Gegner zu erheblichen BrĂ€nden fĂŒhren. Zudem erzielte diese Waffe in Kombination mit Bombardenfeuer eine nicht zu unterschĂ€tzende demoralisierende Wirkung.
Im Gegensatz zu zuvor genannten Brandschiffen war die Schiffsbesatzung eines Raketenschiffes erheblich gröĂer, da neben den fĂŒr die Bewegung des Schiffes erforderlichen Seeleute die vielen Raketenabschussvorrichtungen bedient werden mussten.cite-ref-48[48]
Siehe auch
Literatur
âą Peter Kirsch: Fireship. The terror weapon of the age of sail. Seaforth Publ., Barnsley 2009, ISBN 978-1-84832-025-3
âą Brander. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 3, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885â1892, S. 320. Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 3, Bibliographisches Institut, Leipzig 1885â1892, S. 320.
âą Brander. In: Brockhaus Konversations-Lexikon. 14. Auflage. Band 3: Bill â Catulus. Brockhaus, Leipzig 1894, S. 418â419 (retrobibliothek.de).
âą Online Universallexikon âAcademicâ abgerufen am 7. September 2012
⹠Wujing Zongyao MilitÀr Manuskript, China, 1044
âą Joseph Needham: Science and Civilization in China: Volume 5, Chemistry and Chemical Technology, Part 7, Military Technology; the Gunpowder Epic
⹠Eduard Bobrik: Allgemeines nautisches Wörterbuch mit SacherklÀrungen. Leipzig 1850, S. 560.
âą Georg Dietrich von der Groeben: ErlĂ€uterungen zum Verstande der Schif(f)fahrt und des Seekrieges nach alphabetischer Ordnung.BreĂlau 1774. Reprint: Neufahrn / Percha 1984, ISBN 3-88706-235-3.
âą Robert L. OâConnell: Of Arms and Men: A History of War, Weapons, and Aggression. Oxford University Press, New York 1989, S. 199, Cap. Death Machine, Hellburners of Antwerp.
âą Garrett Mattingly: The Armada. Mariner Books, New York 1959, S. 143 ff.
âą Cathal J. Nolan: Wars of the Age of Louis XIV, 1650â1715. In: An Encyclopedia of Global Warfare and Civilisation. Greenwood Press, Westwood USA 2008, S. 213 ff.
âą John Lothrop Motley: History of the Netherlands. 1846, Vol. 2 of 4, S. 349 ff.; republished 2008, Forgotten Books, forgottenbooks.org
âą David Stephen Heidler, Jeanne T. Heidler: Encyclopedia of the War Of 1812. Naval Institute Press, Annapolis 1997 S. 23ff.
âą Johann Hinrich Röding: Brander. In: Allgemeines Wörterbuch der Marine in allen EuropĂŠischen Seesprachen nebst vollstĂŠndigen ErklĂŠrungen. Nemnich, Hamburg & J.J. Gebauer, Halle, 1793â1798, Band 1, Sp. 368â372.
Einzelnachweise
cite-note-11. â nach Universallexikon âAcademicâ
cite-note-22. â nach Bobrick, S. 137
cite-note-33. â diese Definition ist am weitesten verbreitet und trifft auf die meisten Brandschiffe zu. Sonderformen der Brandschiffe lassen sich auch teilweise darunter fassen. Einige wenige Ausnahmen der Sonderformen allerdings lassen sich nicht darunter fassen, da diese zwar auch zum Verbrennen von Feinden entwickelt wurden, die konstruktionelle AusfĂŒhrung allerdings etwas abweicht
cite-note-44. â Brander. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 3, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885â1892, S. 320.
cite-note-55. â Brander. In: Brockhaus Konversations-Lexikon. 14. Auflage. Band 3: Bill â Catulus. Brockhaus, Leipzig 1894, S. 418â419 (retrobibliothek.de).
cite-note-66. â Thukydides 7.53.4
cite-note-77. â nach Wujing Zongyao MilitĂ€r Manuskript und nach Needham
cite-note-88. â Thodoris Koutsogiannis: 182 entries in the exhibition catalogue Beholding Liberty! At the Hellenic Parliament, two centuries later. 1. Januar 2021 (englisch, academia.edu [abgerufen am 12. November 2024]).
cite-note-99. â ΀ο”ÏÎŹÎ¶Î·Ï ÎÎŹÎșÏÎČÎżÏ (ÎÎčαÎșÎżÏ
”ΏÎșηÏ) (ÎÎŽÏα, 1722-1829). [Tombazis Iakovos (Giakoumakis) (Hydra, 1722-1829)]. In: Hydras Politeia. 19. Dezember 2012, abgerufen am 12. November 2024 (griechisch).
cite-note-1010. â nach Universallexikon âAcademicâ
cite-note-1111. â nach von der Groeben
cite-note-1212. â das britische 20 Kanonenschiff Dolphin aus dem Jahr 1731 ist 1747 in ein Brandschiff umgebaut worden - so angefĂŒhrt an einem Schiffsmodell der Dolphin im National Maritime Museum, London, Vereinigtes Königreich. Zudem berichten von der Groeben und Bobrick von Brandschiffen mit StĂŒckpforten, die aber erst ab einer bestimmten SchiffsgröĂe verbaut worden sind
cite-note-1313. â nach Bobrick
cite-note-1414. â nach v.d. Groeben kamen auch mit geschwefelter Leinwand oder ZĂŒndpappe bedeckte Rinnen zum Einsatz
cite-note-1515. â nach Bobrick
cite-note-1616. â nach Bobrick
cite-note-1717. â nach Bobrick
cite-note-1818. â nach Bobrick
cite-note-1919. â nach Bobrick
cite-note-2020. â nach Bobrick und weiteren Quellen; Pistolenschuss meint dabei das BetĂ€tigen des Abzuges einer Pistole. Durch den Funkenflug des an der Pistole befindlichen Steinschlosses oder eines anderen ZĂŒndmechanismus wurde das hochentzĂŒndliche Feuerhemd in Brand gesetzt
cite-note-2121. â nach v.d. Groeben
cite-note-2222. â nach Bobrick
cite-note-2323. â nach von der Groeben und nach Bobrick ist hier als Beispiel die europĂ€ische Sichtweise des 19. Jahrhunderts angefĂŒhrt
cite-note-2424. â nach Bobrick, bestĂ€tigt auch in v.d. Groeben
cite-note-2525. â nach v.d. Groeben
cite-note-2626. â von der Groeben fĂŒhrt hier auch den Steuermann als denjenigen an, der das Feuer auf dem Brander entzĂŒndet
cite-note-2727. â nach Bobrick
cite-note-2828. â nach Bobrick
cite-note-2929. â nach Bobrik: Als GegenmaĂnahme der GegenmaĂnahme wurde das Fluchtboot jedoch oftmals mit Drehbassen und starken Ketten gegen eine feindliche Wegnahme gesichert. nach v.d.Groeben: Im Heck des Branders wurden oftmals Kanonen untergebracht, um sich gegen Schaluppen und Boote wehren zu können
cite-note-3030. â nach v.d. Groeben
cite-note-3131. â Pemsel, Helmut: Seeherrschaft. Eine maritime Weltgeschichte von den AnfĂ€ngen bis 1850. Band 1. Weltbild-Verlag, Augsburg 1995, S. 198.
cite-note-3232. â Pemsel: Seeherrschaft, S. 198.
cite-note-3333. â Pemsel: Seeherrschaft, S. 200.
cite-note-3434. â nach OâConnell, Nolan, Mattingly und Motley
cite-note-3535. â die beiden Höllenbrander hieĂen GlĂŒck (niederlĂ€ndisch: geluk) und Hoffnung (niederlĂ€ndisch: hopen). Die Hoffnung explodierte dabei in der NĂ€he einer an der BrĂŒcke stationierten Garnison
cite-note-3636. â nach Motley
cite-note-3737. â nach Motley; weiter schildert er, dass es Pflugscharen, Grabsteine, Marmorkugeln und Granitplatten regnete
cite-note-3838. â Alfred Dudszus, Ernest Henriot, Friedrich Krumrey: Das groĂe Buch der Schiffstypen. Schiffe, Boote, FlöĂe unter Riemen und Segel. Historische Schiffs- und Bootsfunde. Transpress/Pietsch, Berlin / Stuttgart 1990, S. 65.
cite-note-3939. â nach Nolan
cite-note-4040. â nach Nolan
cite-note-4141. â nach Nolan
cite-note-4242. â nach Nolan und nach Mattingly
cite-note-4343. â nach Motley, nach Nolan
cite-note-4444. â nach Nolan und Motley
cite-note-4646. â nach Motley
cite-note-4747. â nach Nolan
cite-note-4848. â nach Heidler und Heidler war das britische Raketenschiff HMS Erebus mit einer Halb-Kompanie von Royal Marine Artillery Men besetzt